03. Juni 2020
Die Schwestern saßen unterhalb der Felsen am kleinen Hang. Ihre Füße kreisten im trockenen Sand und in den Händen hielten sie kleine Stöckchen mit denen sie Muster auf den Boden zeichneten.... wenig später ist ihre Kindheit vorbei
25. Februar 2018
Gedicht über das Leben mit Klatschmohn
03. April 2016
Auferstehung Aus dem Schatten der Steine den dunklen Engel an der Hand -die im Dunkel sieht man nicht- der uns führt über die strahlende Brücke in das alte Heimatland des Lichts, der Liebe gleicht keine volle Rose der Geborgenheit dieser Zeit das Heil umschließt die Wunden in der Ewigkeit. Aus dem Schatten der Gedanken den dunklen Engel an der Hand der uns lässt an der strahlenden Brücke zum alten Heimatland wird es Licht übernimmt sein Bruder der Liebe erleuchtet nicht nur die schwarze...
12. Februar 2016
Ein Fremder in meiner Stadt fragt mich, klagt mich an, ob ich nicht schätze, die saubere breite Straße, den Schutz der Laterne. Ein Fremder in meinem Haus fragt mich nach dem sicheren Dach, dem klaren Wasser, dem Vorrat der Kammer. Ein Fremder in meinem Herzen fragt mich nach meiner Angst, was ich zu verlieren habe, nach dem Schutz, den ich brauche, vor ihm.
07. Februar 2016
Schüsse unter dem Mond und Bomben schreckten die Vögel gestürzt aus dem Nest vom Vater des Sandes unter den einsamen Heimatbaum fliegen auf in Not des Landes Pfeil über tausende kalter Grenzen Vertriebene ohne Karte wo sich niederlassen im Norden, flugeslahm und müd? Den dunklen Schwarm zerstört fällt dort ein Schuß wie ein Wort. Kein Ort. Heimat sei, wo die Toten begraben unterm halben Mond oder hier wo die Ahnen bekreuzt. Friede dem Mond und dem Kreuz. Friede der Heimat. Friede der...